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Pressemitteilung – Frei nach der Pressemitteilung der Senioren-Union vom 02. Dezember 2016 mit dem Titel „Senioren fordern Handyverbot an Schulen“

Bitte lesen Sie zum besseren Verständnis zuerst die Pressemitteilung der Senioren-Union. Diese finden Sie hier.

Als Konsequenz aus den inkompetenten Äußerungen deutscher Politiker über Bildungsfragen fordere ich, der Vorsitzende meiner Selbst, ein Umdenken an den Polit-Stammtischen. „Wenn promovierte und habilitierte Juristen (wie z.B. Hr. Prof. Dr. Wulff) nicht einmal Grundkenntnisse zu Bildungsfragen besitzen (vgl. seine Vita), muss in der Politik der Schwerpunkt wieder stärker auf Basisqualifikationen wie Informieren, Recherchieren und Lesen gelegt werden“, sage ich. In diesem Zusammenhang spreche ich mich auch für eine Teilnahmepflicht an einer Medien- und Bildungs-Schulung für sog. Bildungsexperten und -politiker aus, um eine weitere Benachteiligung deutscher Schüler im internationalen Vergleich zu verhindern.

In der WgJszBkazk-Studie (Warum-glauben-Juristen-sich-zu-Bildungsfragen-kompetent-äußern-zu-können-Studie) hatten die Politiker in Deutschland im internationalen Vergleich schlechter abgeschnitten als der Durchschnitt der EU-Länder. Dabei erzielten Politiker aus CDU, FDP und AfD besonders schlechte Ergebnisse. „Diese deutschen Politiker sind trotz hoher Kosten nicht effektiv genug“, kritisiere ich. Zigtausende Ämter werden jedes Jahr mit unqualifizierten Personen besetzt, weil keine geeigneten Bewerber zur Verfügung stehen. „Es ist ein unhaltbarer Zustand, wenn sich in unserem Land Politiker öffentlichkeitswirksam unqualifizierte Pressemitteilungen zu Bildungsfragen erlauben.“ Ich bemängle, dass das Auswendiglernen von populären Stammtischparolen und das Üben von Vermeidungsstrategien an deutschen Polit-Stammtischen nicht verpönt ist, obwohl wir in einer Informationsgesellschaft leben und jeder die Möglichkeit hat, sich (auch ohne Handy) fundiert zu informieren. Auch muss der Leistungsgedanke bei Politikern wieder einen höheren Stellenwert erhalten. „Der Trend zur Nivellierung nach unten muss in bildungspolitischen Kreisen gestoppt werden“, sage ich. „Das ist wichtiger als der endlose, populistische und inkompetente Streit darüber, wie Lehrer ihren Job machen sollen.“

Anmerkung:
Hr. Prof. Dr. Wulff (Vorsitzender der Senioren-Union) veröffentlichte „zahlreiche Bücher und Schriften über Fragen der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Entwicklungsbanken, der internationalen Finanzbeziehungen, der Arbeitsmarktpolitik moderner Industriegesellschaften, der  Altersentwicklung  und  ihre  gesellschafts- und rechtspolitischen Folgen sowie  Innovationsfähigkeit alternder Gesellschaften etc.“ (aus der Vita von Hr. Prof. Dr. Wulff auf www.senioren-union.de, Stand 04.12.2016).
Hr. Prof. Dr. Wulff ist also nachgewiesenermaßen äußerst qualifiziert, zu Bildungsfragen öffentlichkeitswirksam Stellung zu nehmen. Das nächste Mal, wenn mein Auto kaputt ist, fahre ich zum örtlichen Metzger – in der Hoffnung dass dieser auch so ein „Tausendsassa“ wie Hr. Prof. Dr. Wulff ist und seine Schrauberkenntnisse, die er in seiner Jugend beim frisieren seines Mofas erwarb, auf mein Auto mit Spurhalteassistent und Abstandsregelsensor übertragen kann. Bei Tempo 200 auf der Autobahn unter Zuhilfenahme der Assistenzsysteme kann ich mich dann sicher ganz entspannt zurücklehnen…

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