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Mighty Keynote: Filme erstellen einfach gemacht!

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Filme bieten im Bildungsbereich gegenüber anderen Lernmedien einen entscheidenden Vorteil: Lernende können sich den Film so oft ansehen, wie sie wollen und ihn zu jeder Zeit anhalten. Insofern ist die Zeit, die Lehrer in die Produktion kleiner Lernfilme investieren, sehr gewinnbringend.

Lehrer, die vor solch eine Aufgabe gestellt werden und nicht von Beginn an aufgeben („Bin ich Regisseur oder Lehrer?“), stoßen ziehmlich bald auf die Frage nach dem „wie?“. Denn noch immer hat man als Lehrer im Haushalt eher eine Dunkelkammer als ein Videoschnittprogramm auf dem heimischen Rechner, der noch unter einem Betriebssystem knapp um die Jahrtausendwende läuft.
Ja gut, ich gebe zu, dass ich etwas übertreibe. Aus meiner Praxis heraus habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass sich selbst junge Kollegen noch nicht an diese Materie herantrauen.

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrags:
wie erstelle ich mit einfachen Mitteln einen Film?

Neben oben genannten Videoschnittprogrammen gibt es nämlich eine einfache Alternative: Keynote (oder unter Windows PowerPoint)! Dort kann man Slide für Slide die Inhalte aufbereiten, animieren, als Film exportieren und bei Bedarf eine Audiospur darüberlegen.

Folgenden Film hatte ich ursprünglich für einen meiner Lernpartner erstellt, der sich (auch auf Grund des „interessanten“ Schreibstils“) mit den schriftlichen Rechenverfahren schwer tat:

Erstellt wurde der Film zu 100% in Keynote. Die Keynote-Datei kann hier heruntergeladen werden:

praesentationaddieren_keynote cc

 

Das zweite Beispiel ist zugegebenermaßen weit aufwendiger in der Produktion gewesen, da alle Figuren am Grafiktablet erstellt und dann animiert wurden – auch hier wurde allerdings alles in Keynote gemacht:

Ohne an dieser Stelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben zu wollen (sollte hieran doch Bedarf sein, bitte in den Kommentaren melden!) hoffe ich, den ein oder anderen Kollegen mit diesen beiden kleinen Beispielen dazu motiviert zu haben, es selbst einmal zu versuchen. Zu Beginn braucht es zwar noch viel Zeit – schwierig ist es aber wirklich nicht!

Veröffentlicht inAllgemeinPraxis

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